Eine inszenierte Natur, analog festgehalten und längst vergangen. Ich nähere mich dem alten Material mit einem neuen, (un)perfekten Blick. Löse, verändere, flute das Licht durch die Transparenz. Spiegelungen entstehen. Ein verträumter, sphärisch-leicht, verspielter Moment, berührt … mich … dich …
Eine Auswahl der Bilder im Format 20 x 20 cm wurden im Rahmen des Off-Foto-Festivals 2025 in der GEDOK Galerie Heidelberg gezeigt. Die Ausstellung hieß „Komorebi“. Der Name bedeutet Sonnenlicht, das durch Blätter fällt analog dem emotionalen Erleben eines flüchtigen Augenblicks.
Filmsequenzen und Lichtobjekt. Ulrike Widmann und Anette Riebel-Mehne. 22.1. bis 19.2.2022 in der GEDOK-Galerie Heidelberg.
Ulrike Widmann und Anette Riebel-Mehne beleuchten einerseits Ruhelosigkeit, Hast, Anspannung. Andrerseits Träumerei, Verwirrung im Halbschlaf, Nebel im Kopf. Darüber hinaus Tanz- und Farbenrausch, nächtliche Verwandlung. In der Dämmerung wird die GEDOK-Galerie zum Traumraum. Videoclips und Projektionen beider Künstlerinnen sowie ein Lichtobjekt von Anette Riebel-Mehne zeigen reale, surreale und abstrakte Szenarien, die miteinander kommunizieren. Die Künstlerinnen gehen aus konträren Blickwinkeln an SLEEPLESS heran und erzeugen ein spannendes Wechselspiel, in welchem die Betrachter viele Facetten ihrer eigenen Schlaflosigkeit wiedererkennen.
SLEEPLESS-Einladungskarte
Eine Auswahl an Inhalten der Ausstellung gibt es hier: Sleepless Filme
Das foto-/grafische Spiel mit Fläche und Raum. Eine Arbeit für die Ausstellung 720 Stunden – LokalArtOrt – Grüner wirds nicht vom 26.9. bis 24.10.2021, des Unterwegs-Theaters im ehemaligen Autohaus VW Bernhard, Hebelstraße, Heidelberg
Konzept: „Grüner wirds nicht“ heisst: ich leg los! Ich beame mich in die Welt der Möglichkeiten mittels einer selbstgebauten GreenBox. Ich suche durch die Fotolinse nach verschiedenen Perspektiven bis sich scheinbar die Flächen auflösen. Das Grün ist grell. Die Kiste wird zum Quadrat, das Quadrat eröffnet neue Sichtweisen. Grafisch liegt es vor mir und lässt sich willenlos unterteilen, drehen, wiederholen und begrenzen. Befülle die neu entstandenen Flächen mit Farbe. Es entsteht ein Muster, ein Fries, ein sehr strukturierter Großstadtdschungel. Er umhüllt Flächen, Ecken, Säulen. Es entsteht ein neuer Raum.
Künstlerische Mittel: Fotografie – Digitalprint im Format 90 x 90 cm Installation – mehrere Papierprints im Format von je ca. 29 x 29 cm (multipliziert, aneinander gereiht)
Raum: Einbezug von baulichen Gegebenheiten in die künstlerische Arbeit.
MyGreenBox_1, 2021, Fotografie, Digitalprint 90 x 90 cmMyGreenBox, Großstadtdschungel_Muster/Fries 3, 2021, Papierprint, ca. 29 x 29 cm, multipliziert und aneinandergereihtMyGreenBox_2, 2021, Fotografie, Digitalprint 90 x 90 cmMyGreenBox, Großstadtdschungel, Ausstellungsansicht