Der gute Ton

Gelber Ton, schwarzer Ton, roter Ton – verschiedene Tonarten geknetet, gerollt, gedrückt, geworfen, bedruckt, glasiert und gebrannt. An einem Samstagnachmittag entstanden diese handtellergroßen kleine Objekte.

Gelbes Tontürmchen: die Fläche mit einem Muster bedruckt, nach innen gerollt, teilweise glasiert und im Ofen gebrannt. Am Glasur-Übergang entstand ein orangefarbiger Schimmer.
Rotes, gerolltes Tonband, anmutig, wie ein Schmuckstück, mit Braunstein glasiert, schimmert es am Rand metallisch.
Herkules (1-4): aus einer anderen Zeit. Das kleine Quadrat trägt sein loses Haupt mit Grazie.
Schwarzes Schlangentonband: schwarzer Ton braucht eine niedrigere Brenntemperatur als die beiden anderen.
Ein rotes, gemustertes Tonband mit Braunstein.

Update Druckgrafik

Es ist an der Zeit alte Druckplatten zu bearbeiten und neue hervorzuholen. Radierung ist eine sehr vielfältige Drucktechnik. Doch erst einmal heisst es ankommen, in der Werkstatt und ihren Möglichkeiten. Sich zeichnend finden und weiterentwickeln.

„Ankommen“ 2019; Kaltnadel auf Zink; Format Druck b18 cm x h 9cm, Papier ca. 50 x 34 cm

Mit Hilfe von kleinen Skizzen, Collagen und dem Anfreunden von Techniken wie Aquatinta, Strichätzung und „Vernis mou“ sowie unter Mitwirkung des Zufalls entstehen weitere Arbeiten.

Aquatinta
Ein „Gelbes und schwarzes Quadrat“, 2019; Aquatinta, Format Kupferplatte je ca 8 x 8 cm; je Papier ca. 34 x 24 cm
„Bewegte Welt“ 2019; Strichätzung, Vernis mou; Format Kupferplatte ca. 8 x 8 cm; Papier b 50 x h 34 cm
„Mrs. und Mr. Smith“ 2019; Kaltnadel; Format Kunststoffplatte je ca. b 10 x h 15 cm; Papier je ca. 34 x 24 cm
Update gedruckte Bewegung (Ausschnitt); Strichätzung, Aquatinta; Papierformat b 50 x h 34 cm

Offene Werke

Schmale Teppichstücke im schwarz-weiss Spiel, eine in Streifen geschnittene, durchsichtige, mit Folien-Stift beschriebenes Plastik wird zum filigranen Objekt. Die Säule im Raum dient als Basis für ein fließendes Experiment auf Papier. Elemente aus der Reihe „Schwarzer Kunst-Stoff“ werden zu großformatige Zeichnungen. Ein bewegliches Metallgelenk tanzt auf dem Papier. Der schöpferische Prozeß bleibt offen.

Rauer Teppich

Fließexperiment an der Säule

„filigran“ – Plastik, Folienstift

„the next step“ – Zeichnungen von Elementen aus der Reihe „Schwarzer Kunst-Stoff“ – Fineliner auf Papier, Format ca. 90 x 70 cm

„dance“ – Metallobjekt und Papier – Fineliner, Ausschnitt

Nähe und Distanz zeichnen

Ein 100 x 160 cm großes Papier, Ölkreide, Graphit:
Zwei verschiedene Temperamente „erzeichnen“ fast bis zur Berührung der Stifte ihren Raum. Nähe und Distanz – eine reizvolle Landschaft entsteht.

Start: Wie groß wird mein Raum sein?

Weiche, dicke runde Linien der Ölkreide begegnen den kantigen, blassen Graphitspuren.

30 Jahre Galerie Club Arte

Bilder, die in der Jubiläumsausstellung „30 Jahre Club Arte“, im Moll-Gymnasium Mannheim, zu sehen waren.

Eine kleine Geschichte verbindet sie:

Mit „La Mer“ eintauchen in die Vergangenheit.
Seit mehr als 30 Jahren fleht das „Echo“ auf dem Karton nach Beachtung.  „An einem Freitag“ (dem 30.) beginnt, mit dem Zauberspruch „Abra Kadabra Simsala Bim“, die 3 zu tanzen.  Sie sagt: „I’m not perfect“ – die Null hat mich verlassen. Das schmückende Beiwerk“ honoriert mit ihrer Anwesenheit das Gewesene.

„La Mer“; Cyanotypie; 2017; ca. 15 x 20 cm

„Echo – entstanden vor mehr als 30 Jahren“; Bleistiftzeichnung auf Karton; 1983/84; ca. 51 x 72,5 cm

„An einem Freitag“; Cyanotypie; 2017; ca. 10 x 15 cm

„I’m not perfect“; Kaltnadelradierung; 2-farbig,1/1; 2012; ca. 40 x 50 cm

„Schmückendes Beiwerk“ – aus der Reihe „some stills“ 2017; echter Fotoabzug unter Acrylglas; 30 x 20 cm